Veranstaltungen
Am 1. Mai, pünktlich um 9 Uhr in der Früh, startete eine 20-köpfige Gruppe des BVG zu seiner schon zur Tradition gewordenen Wanderung in den Mai. Nachdem in den letzten drei Jahren das Wetter an diesem Tag nicht so richtig mitgespielt hatte, war heuer ein prächtiges Wanderwetter angesagt. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Wanderführer Walter Wirth an der Vereinshalle begab man sich auf die ca. 8 km lange Wegstrecke. Über die Schmachtenberger „Hauptstrasse" ging es zum oberen Weinbergweg. Am Abt-Degen-Gedenkstein bot sich ein herrlicher Ausblick auf unser noch in feiertäglicher Ruhe liegendes Heimatstädtchen und auf das Maintal mit seinen Baggerseen und saftig grünen Wiesen. Diese fantastischen Ausblicke konnten sich die Wanderer an diesem Tag noch öfters gönnen und entsprechend genießen. Bevor sich die Grabengärtler dem schwierigsten Teil der diesjährigen Wanderung zuwendeten, dem Aufstieg über den Eselssteig, wurden nochmal die Lungenflügel mit Sauerstoff aufgetankt, und los ging‘s. Während der „Bergetappe“ über die vielen Stufen und den steil ansteigenden schmalen Weg gerieten die meisten Wanderer gehörig ins Schwitzen. Oben angekommen und wohlwissend, das es ab jetzt nur noch bergab gehen würde, sah man schon wieder ein Lächeln in den Gesichtern und ein „Dorn“ unterhielt unsere „Rosen“ mit einen interessanten Gespräch (G. Mantel im Kreis unserer Wanderfrauen, s. Bild 4). Über die Ziegelangerer Steige ging es dann wieder bergab ins Maintal, wo man am Bio-Reservat auf die Wandergruppe der ÜZL traf, die man mit einem großen Hallo begrüßte und zugleich bedauerte, da sie noch die "Berge" vor sich hatten. Am Mainufer entlang ging es dann über die Sander Strasse wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo man schon eine halbe Stunde eher als vorgesehen eintraf. Das Organisationsteam um Grillmeister Günter Seifert, Biereinkäufer Michael Kamm und Platzwart Michael Wolf waren dank Handy darauf schon vorbereitet und hatten rechtzeitig die Bankgarnituren aufgestellt und mit Blumen geschmückt, das Grillgut aufgelegt und das Bierfass gezapft, so dass die Wanderer und hinzukommenden Mitglieder den Feiertag ab jetzt genießen konnten.
Am späteren Nachmittag rundete der dann zur Überraschung aller knapp 40 anwesenden Mitglieder von einigen Mitgliederfrauen gespendete Kuchen und Kaffee diese gelungene Vereinsveranstaltung ab. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Kuchenbäcker und -spender, es hat vorzüglich geschmeckt.
Einen Kegelabend der besonderen Art organisierte ein Team der Familie Mahr für die Mitglieder des BVG. "Ich habe selten so gelacht, wie heute Abend" war einer der häufigsten Aussagen der Teilnehmer am Kegelabend des Vereins, der nach gefühlten und tatsächlichen 20 Jahren wieder einmal auf der Göller-Kegelbahn stattfand. Aber nicht das Kegeln selbst veranlasste die Teilnehmer zu dieser Beurteilung, obwohl am laufenden Abend wahre Spitzenleistungen von den teilnehmenden Keglern abgeliefert wurden, sondern die den lustigen Vereinsabend abschließende kostenlose Verlosung, bei der die anwesenden 30 Mitglieder und Freunde des Vereins allerlei wertvolle Preise gewinnen konnten. So warteten u.a. eine komplette Jagdausrüstung (Mausefalle), eine Öko-Waschmaschine (Kernseife), eine Traumreise für zwei Personen (zwei Schlaftabletten), eine kleine Schleckerei (zwei Briefmarken) und sogar ein BMW (Brot mit Wurst) auf die hellauf begeisterten Teilnehmer.
Dieser tollen Verlosung standen jedoch sportliche Leistungskämpfe mit bundesligareifen Kegelkünsten der Grabengärtler zuvor. Um nicht mit einem "Kaltstart" zu beginnen, konnten sich alle Kegler mit jeweils 5 Schub in die Vollen im "Geschlechterkampf" Frauen gegen Männer an die Bahnen gewöhnen und jeder seinen eigenen Stil finden. Schon hier wurden die begeistert mitgehenden Zuschauer mit Kegelsport vom Feinsten verwöhnt, und die ersten "Alle Neun" purzelten reihenweise. Für den ersten Neuner des Abends erhielt Christine Mahr eine Rose von ihrer Schwester Nicole überreicht. Im Laufe des folgenden Abends hatten dann die beiden Organisatorinnen alle Hände voll tun, allen Neuner-Keglern ihre Rosen zu überreichen. So mancher der Grabengärten-Vollprofikegler spezialisierte sich darauf, öfters die Eins zu kegeln bzw. bei einem Schub gleich zweimal die Bande zu treffen!!! In einer weiteren Kegelrunde wurden dann jeweils die Grabengärten-Kegelmeister ausgespielt. Hier hatten dann bei den Männern Benjamin Schuster und bei den Frauen Jutta Himsl die besten Ergebnisse und erhielten jeweils von den beiden bezaubernden Organisatorinnen ihre wertvollen Preise überreicht. Nachdem alle anwesenden Gäste zur Überraschung noch eine Teilnahmeurkunde überreicht bekommen hatten, klang dieser Abend mit verschiedenen Kegelspielen aus.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das junge Organisationsteam um Nicole und Christina Mahr für diesen außergewöhnlich lustigen und mit vielen Highlights gespickten, perfekt vorbereiteten Kegelabend. Eine Wiederholung ist durchaus vorstellbar.
Text und Bilder: Karlheinz Schönmann
Eine hochinteressante und technisch anspruchsvolle Führung erlebten am Samstag, dem 16. Februar, die 20 Teilnehmer (Mitglieder und Gäste) unter der Leitung des kompetenten Geschäftsführers der Haßfurter Biogasanlage, dem Zeiler Norbert Zösch. Bei ihm möchten wir uns ganz herzlich bedanken, und auch bei Bruno Fößel, der diese Führung überhaupt in die Wege geleitet hatte.
Wie in jedem Jahr veranstaltet der Bürgerverein Grabengärten auch heuer wieder eine mehrtätige Reise. Als Termin ist der 31. August und 1. September geplant. Das Ziel liegt dieses Mal in Norddeutschland. Stationen sind u.a. Hannover (geführte Stadtbesichtigung, Führung durch die Gartenanlagen Herrenhausen), Lüneburger Heide (mit Kutschfahrt) und Celle (Stadtführung). Nähere Informationen folgen...
Hier ein Vorgeschmack auf einige der Höhepunkte, die uns erwarten:
Reisebeschreibung
Der (vorläufige) Terminkalender für das Jahr 2013 steht jetzt. Es könnten sich allenfalls noch kleinere Änderungen ergeben.
Durch Anklicken des folgenden Links wird der Terminkalender im PDF-Format geöffnet:
Eine sehr eindrucksvolle und feierliche Abendandacht vor dem Käppele, hoch über Zeil und dem Maintal und organisiert vom Bürgerverein Grabengärten, fand am Samstag, dem 13. Oktober, statt. Die äußere Gestaltung sah dabei so aus, dass man Bänke auf der Aussichtsplattform sowie auf dem unteren Teil des Gehwegs aufgestellt hatte. Gemäß dem Motto „Feuer und Flamme“ gab es zur Illumination unterhalb der Plattform eine Feuerschale und ein Lagerfeuer, während rings um die Plattform Fackeln entzündet waren. Frauen des Grabengärtenvereins (Elfi Wirth, Elisabeth Kamm, Lore Mahr und Martina Schuster) hatten das Gelände mit Blumen geschmückt, den Serpentinenweg mit Teelichtern und die Mauer mit Papierlaternen.
Als mit Einbruch der Dunkelheit - bei trockenem Wetter und durchaus noch angenehmen Temperaturen - die Andacht begann, lag der ganze Hang vor dem Käppele in einem stimmungsvollen, warmen Licht. Diese Wirkung wurde noch unterstützt durch die allmähliche einsetzende Beleuchtung der Stadt Zeil und der umliegenden Gemeinden. Zur außergewöhnlich angenehmen Stimmung trug bei, dass die Grabengärtenfrauen selbst „gebrauten“ Glühwein an die Besucher ausgaben, so dass diese sich vor und nach der Andacht äußerlich und innerlich wärmen konnten. Passend zur Lagerfeuerstimmung und zum Thema des Tages trug Stadtpfarrer Michael Erhart besinnliche Texte vor.
Der Kirchenchor, ergänzt durch Sänger anderer Vereine, hatte dabei - unter Leitung der Dirigentin Doris Wasser - den musikalischen Part inne. Die 27 Mitglieder des Chors nahmen es dabei auf sich, sich auf dem steilen Gelände unterhalb der Plattform zu postieren, um dort, möglichst nah an den Besuchern und dem Pfarrer, ihre extra für diesen Zweck einstudierten Lieder erklingen zu lassen. Die zur Gitarrenbegleitung von Rochus Seufert teils sanft melodisch, teils rhythmisch nach Gospelart vorgetragenen Melodien rissen die Besucher zur begeistertem Applaus hin. Es war für alle ein erhebendes Gefühl, im Fackelschein mit der herrlichen Aussicht auf die Lichter Zeils und des Maintals den wohlgesetzten Klängen des Chores zu lauschen.
Man mag der Leiterin des Kirchenchors, Frau Brigitte Pakosch, Glück wünschen für ihre Bemühung, weitere Mitglieder für ihren Chor zu gewinnen, um auch in Zukunft derartige Projekte durchführen zu können. Die Voraussetzungen dafür sind bestens. Die Stimmung im Chor ist gut, das Repertoire ist zeitgemäß und die junge, engagierte Dirigentin garantiert eine stets qualifizierte fachliche Leitung.
Zum Schluss der Andacht bedankte sich Pfarrer Erhart bei den Mitgliedern des Bürgervereins Garbengärten für die gute Organisation und beim Chor für die gelungene Darbietung.
Der Pfarrer wird sich auch über die eingegangen Spenden von 170 € freuen, die für die Renovierung des Freialtars am Käppele verwendet werden sollen.
Neunzehn Mitglieder des BV Grabengärten unternahmen am zweiten Septembersonntag ihre traditionelle Herbstwanderung, welche dieses Jahr in den Grabfeldgau führte. Mit dem City-Bus der Stadt Zeil und vier Privat-PKWs ging es um 9 Uhr ab in Richtung Bad Königshofen. Auf dem Parkplatz der dortigen Frankentherme wurden dann die Wanderschuhe geschnürt und die Rucksäcke geschultert. Ein birkenumsäumter, mit alten Bildstöcken geschmückter Weg führte die Wanderer durch die weiten Wiesengründe der Saale zu der Wallfahrtskirche Mariä Geburt des kleinen Dorfes Ipthausen. Unter Fürstbischof Julius Echter war die bereits halb verfallene Vorkirche gründlich restauriert, größer gebaut und im Jahr 1578 neu geweiht worden. Schon seit dem 18. Jahrhundert wurde die Kirche mehr und mehr zu einer Marienverehrungsstätte mit starkem Zustrom von Gläubigen, ähnlich dem Zeiler Käppele. Der schlichte äußere Bau steht ganz im Gegensatz zur prachtvollen Rokokoausstattung, welche diese Dorfkirche zu einer der schönsten in Franken macht. Die Bilder der beiden Seitenaltäre sind von Johann Peter Herrlein, der ja bekanntlich auch das Deckgemälde der Zeiler Stadtpfarrkirche schuf. Nach diesem ersten Stopp machten sich die Grabengärtler wieder auf den Weg.
Südöstlich von Ipthausen befindet sich auf dem hochaufragenden Blankenberg das sogenannte Berghäuschen, welches nun das schweißtreibende nächste Ziel der Wanderer war. Herrliche Aussichten auf das gesamte Grabfeld entlohnten die Zeiler für ihre Mühe, und Vereinsmitglied S. Geißler konnte auch sehr Interessantes aus der Geschichte dieses ehemaligen Hüterhäuschens vortragen. Da sich bei den Wanderern nun aber langsam der Hunger meldete, machte man auf einer sonnigen Waldlichtung Rast und plünderte die Rucksäcke. Anschließend ging es weiter in Richtung Eyershausen, dem Geburtsort unseres Mitglieds E. Geißler. Angesichts der steigenden Temperaturen übernahm unser Paul die Führung der Gruppe. Er lotste uns, in Eyershausen angekommen, in einen schattigen Biergarten, um einen kurzfristigen "Boxenstopp" einzulegen. Die ebenfalls im Rokokostil erbaute Dorfkirche St. Wendelin war dann unser nächstes Ziel. Auch hier gibt es eine Verbindung zu Zeil, da die beiden Seitenaltarbilder von J. P. Herrlein erschaffen wurden, während das wunderschöne Deckengemälde von G. A. Urlaub, einem Schüler Tiepolos, stammt.
Nun galt es für die Zeiler, wieder den Rückmarsch anzutreten. Unter einem strahlend blauen Himmel, der nur durchbrochen wurde von den Kondensstreifen kreuz und quer fliegender Flugzeuge, ging es einem kleinen Bachlauf folgend wieder zurück nach Ipthausen. Hier warteten im Schatten der Wallfahrtskirche Kaffee und Kuchen auf die Wanderer. Beidem wurde rege zugesprochen und nach dieser ausgiebigen Pause ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt in Bad Königshofen. Dort bestand noch die Möglichkeit, einen Handwerkermarkt zu besuchen.
Traditionsgemäß wurde während der Rückfahrt noch ein Abendessen in einem Gasthof, diesmal in Königsberg, eingenommen. Gegen 19 Uhr kamen die Wanderer wieder wohlbehalten in Zeil an.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle "Vorwanderer", welche die Strecke ausgesucht und schon einmal abgelaufen hatten, und an alle "Kuchenbäcker und Kaffeekocher".
Unsere nächste Vereinsveranstaltung (Federweißenabend) findet am Samstag, dem 6. Oktober, in der Vereinsunterstellhalle statt. Näheres in den beiden Vereinskästen, im Internet und in den Zeiler Nachrichten.
Am letzten Sonntag im August begaben sich fast 40 Weinfesthelfer des Vereins auf ihren Helferausflug, der dieses Jahr die Domstadt Fulda als Hauptpunkt auf dem Programm hatte.
Bevor jedoch die Grabengärtler die 300 Jahre alte Fuldaer Kathedrale bewundern konnten, hieß es erst einmal: "Ein gutes Frühstück am Morgen verdrängt Kummer und Sorgen." Aber Sorgen machte an diesem Tag eigentlich nur das Wetter. Die beiden Tagesorganisatoren (E. und W. Kühl) hatten in Reith bei Oberthulba ein Frühstücksbuffet im Gasthof Kessler reservieren lassen, welches nichts zu wünschen übrig ließ und die doch recht kühle Witterung sofort vergessen machte. Wohl gestärkt und mit guter Laune ging es dann weiter zum nächsten Tagesziel, welches man eine knappe Stunde später erreichte: die Domstadt Fulda.
Dort angekommen musste unser Fahrer Thorsten sein ganzes fahrerisches Können aufbieten, um den Reisebus durch die engen und verwinkelten Gassen der Altstadt zu bugsieren. Eine knappe Stunde konnte man Fulda erst einmal auf eigene Faust kennen lernen, um danach von zwei Stadtführerinnen durch die wahrhaft sehenswerte Stadt geführt zu werden. Zuerst durften jedoch beide Gruppen ausnahmsweise kurz in die Klosterkirche St. Maria schauen, um die herrlichen Emailarbeiten der weltbekannten Benediktinerin Lioba Munz, wie den Altar und das große Kreuz, zu bestaunen. Nachdem auch noch eine Ordensschwester den Zeilern den aus dem Fernsehen (HR3) bekannten Klostergarten zeigte und ihnen ein paar Geheimnisse zur Pflege und Ernte von Obst und Gemüse anvertraute (auf keinen Fall den Garten umgraben!), ging es durch die von vielen Fachwerk- und Barockbauten geprägte Altstadt. Übrigens hat auch Fulda – wie Zeil - einen Hexenturm, da auch hier über 200 Menschen ihr Leben während des Hexenwahns lassen mussten. Ein Teil der Grabengärtler begab sich anschließend noch in das "geistige Herz Fuldas", dem Dom, wo man viel über Geschichte und Bauweise von dieser - im italienischen Stil durch den Bamberger Barockbaumeister Dientzenhofer umgebauten - Kathedrale erfahren konnte. Von herausragender Bedeutung ist sicherlich an erster Stelle die Krypta des heiligen Bonifatius zu nennen mit dem Bergkristallkreuz auf der Grabstätte. Darüber hinaus lässt der Blick in die über 50 m hohe Kuppel des Doms eine Verbindung zum Petersdom in Rom anklingen.
Noch ganz überwältigt vom Gesehenen begaben sich dann etliche Zeiler in den ebenfalls im barocken Stil angelegten Stadtschlosspark, andere genossen noch einen guten Kaffee im angesagten Havanna-Cafe. Leider machte der Wettergott dann einen Strich durch die Rechnung, Nebel kam auf und es regnete sehr heftig während der Busfahrt zum "heiligen Berg der Franken", dem Kreuzberg. Oben angekommen konnte man beim besten Willen die Außenplätze nicht belegen, und da man in der Klosterwirtschaft leider keine Plätze vorreservieren kann, hieß es weiterfahren und eine andere Wirtschaft fürs Abendessen ansteuern. Hier half uns unser Busfahrer aus der Klemme, und die Grabengärtler konnten den allmählich aufkommenden Hunger schließlich im Gasthof "Zum Biber" in Speicherz/Motten bei Bad Brückenau stillen.
Auf der Heimfahrt bedankten sich die Fahrtteilnehmer noch bei den beiden Organisatoren für den gelungenen Ausflug und selbstverständlich auch bei unserem Busfahrer vom Reisunternehmen Bengel.
Nicht alle hatten nach dem Viertelfinalspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft ausgeschlafen, als es am vergangenen Samstag (23. Juni) früh um 5 "auf Achse" ging Richtung Nord- und Niederrhein. Aber als man um 9 Uhr – genau wie geplant – in Maria Laach (Eifel) eintraf, hatten die meisten der 55 Teilnehmer den fehlenden Schlaf nachgeholt. Dennoch trauten viele ihren Augen kaum, als der allseits bekannte gebürtige Zeiler Holger Jaruschek und seine ebenfalls aus Zeil stammende Ehefrau den Bus auf dem Parkplatz des Klosters empfingen. Die Familie wohnt derzeit nahe bei Bonn, und so wie viele auswärtige Mitglieder und Freunde des Grabengärtenvereins hält man sich über die Homepage "grabengaerten.de" auf dem Laufenden. Zur "Frühstückspause" mit dem traditionellen "Weckla mit Wurscht" gab es dieses Mal sogar Sekt – nicht wegen der Familie Jaruschek, sondern anlässlich des 75. Geburtstages unseres allseits beliebten und geschätzten Vereinsmitglieds Bärbel Zehnder.
Beeindruckend für alle war die herrlich gelegene Anlage des Klosters am Laacher See, dem Zentrum eines ehemaligen Vulkankraters. Die Eifel ist die geologisch jüngste Landschaft Europas und die letzten Vulkanausbrüche liegen nur ca. 10.000 Jahre zurück. Die Klosterkirche wurde im Hochmittelalter zwischen 1100 und 1200 errichtet und ist eine der größten und schönsten romanischen Gotteshäuser Deutschlands.
Nächster Punkt der Reise war Aachen, die alte Kaiserstadt und westlichste deutsche Großstadt, die man auch (wie überhaupt alle Ziele) äußerst pünktlich erreichte. Beim Ausstieg aus dem Bus wurden wir bereits von mehreren örtlichen Führern erwartet. Einem kleinen Stadtrundgang (mit Besichtigung der vielen Aachener Brunnen) schloss sich ein Besuch der Domschatzkammer an. Weltbekannte Ausstellungsstücke mit unermesslichem Wert sind dort beispielsweise die Karlsbüste und das Lotharkreuz. Dann ging es in den Dom, der seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und damit als erstes deutsches Denkmal überhaupt in diese Liste aufgenommen wurde. Bereits Karl der Große war es (um 800), der das achteckige Zentralgebäude errichten ließ. Der Aachener Dom ist damit eine der ganz wenigen vollständig erhaltenen Kirchenbauten im karolingischen Stil.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hatten die Grabengärtler dann noch eine gute Stunde zur freien Verfügung, bevor es am späteren Nachmittag nach Köln weiterging, wo ja auch die Nacht verbracht werden sollte. Zu Fuß ging es vom Hotel zur sogenannten "Malzmühle", einem typischen Kölner Brauhaus am Rande der Altstadt, wo das Abendessen vorgesehen war. Aber wie es so ist, gibt es immer wieder Überraschungen, wenn man vom Land in die große Stadt kommt, bzw. von Mainfranken an den Niederrhein. Wie man nämlich verwundert feststellen musste, wird in Köln das Bier in Reagenzgläsern ausgeschenkt und das bei uns allseits beliebte und allgegenwärtige Apfelschorle muss man sich dort selbst anmischen… Nach der Malzmühle begaben sich noch zahlreiche Reiseteilnehmer ans Rheinufer, auf den Domplatz oder in eines der zahlreichen Kölsch-Lokale, wo man sogar die dunkelhäutige "Kuss-ine" eines Reiseteilnehmers kennenlernte…
Sehr zeitig ging es dann am Sonntag auf Stadtführung in Köln, wo äußerst kompetente, rheinisch-humorvolle und erfahrene Guides uns viel Wissen – gespickt mit köstlichen Anekdoten – vermittelten. Gleich anschließend gab es eine Panorama-Bootsfahrt auf dem Rhein, mit herrlichen Ausblicken auf die Kölner Skyline, die vom alles überragenden Dom beherrscht wird. Leider gewann nun mehr und mehr das (angekündigte) schlechte Wetter die Oberhand. Ein für Juni ungewöhnlich kalter Wind auf dem Oberdeck des Bootes brachte so manchen Reiseteilnehmer zum Frösteln. Beim Aussteigen gab es auch schon vereinzelte Regentropfen, doch zum Glück konnte man die letzte Stunde in Köln noch ohne Schirm und Kopfbedeckung überstehen. Es war mittlerweile schon früher Nachmittag und allmählich ging es wieder Richtung Heimat. Auf dem Weg wurde allerdings noch eine Stippvisite auf Schloss Augustusburg (Brühl bei Köln) eingelegt, inklusive sachkundiger Führung, die die ungewöhnlich prachtvollen Räumlichkeiten des berühmten Rokoko-Schlosses offenbarte. Der vorgesehene Rundgang durch die weitläufigen Parkanlagen fiel dann leider ins Wasser – ebenso wie das "Kaffeekränzchen", das unser Fahrer Matthias am Bus vorbereitet hatte.
Um halb 7 trafen wir dann in Weibersbrunn (Spessart) ein, wo dank Vorbestellung das Abendessen bereits nach wenigen Minuten serviert wurde. Punkt 8 konnte man schon die endgültig letzte Etappe der Heimfahrt antreten, so dass es unerwarteter Weise sogar noch möglich war, das letzte Viertelfinalspiel der EM im heimischen Wohnzimmer zu schauen! Aber musste es unbedingt wieder Italien sein, auf das die deutsche Mannschaft im Halbfinale trifft?
Nichtsdestotrotz werden allen Teilnehmern die zahlreichen kulturellen Höhepunkte, aber auch die vielen lustigen Begebenheiten (gewagte Sprüche inklusive) dieser Reise noch lange in Erinnerung bleiben. Und ohne die perfekte Planung durch die Organisatoren (Günter Schuster, Karlheinz Schönmann, Werner Kühl), verbunden mit absoluter Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Teilnehmer wäre ein so harmonischer und reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen. Danke an alle!
Am 1. Mai pünktlich um 9 Uhr in der Frühe startete die traditionelle Frühjahrswanderung des BVG Richtung Krum. Die Gruppe bestand aus 24 Erwachsenen, einem Baby und zwei Hunden. Die 8 km lange Strecke führte bei herrlichstem Wetter in einer Schleife Richtung Krum und zurück. Wie vorgesehen trafen die Wanderer um 12 Uhr wieder am Vereinsgelände ein, wo sie schon von weiteren Mitgliedern erwartet wurden, die Grillfleisch, Salate und Getränke vorbereitet hatten. Insgesamt feierten somit fast 40 Personen den Beginn des Wonnemonats.
Besonderer Dank gilt Walter Wirth, der die Wanderung wie immer optimal vorbereitet hatte. Die Herrichtung des Vereinsgeländes hatten Michael Kamm, Karlheinz Schönmann und Michael Wolf übernommen. Fürs Grillen war Alfred Schneier zuständig.
Einen Tagesausflug zu einem der schönsten und außergewöhnlichsten Zoos Deutschlands veranstaltete der Bürgerverein Grabengärten am vergangenen Sonntag, dem 1. April. Mit gleich zwei Bussen der Firma Bengel waren die 95 Teilnehmer (inkl. zahlreicher Nichtmitglieder) morgens um 7 Uhr 30 nach Leipzig aufgebrochen, um diesen aus dem ARD-Programm bekannten Tiergarten "live" zu erleben. Zwar hatten sich einige der Vierbeiner angesichts der kalten Witterung in ihre Häuser oder Höhlen zurückgezogen, aber trotzdem gab es so viel zu sehen, dass die sechs eingeplanten Stunden kaum ausreichten. Am meisten beeindruckt waren sicherlich alle vom großartigen „Gondwanaland“, einer riesigen Glaskuppel, in der mitten in Deutschland ein Stück Dschungel entstanden ist. Über Hängebrücken, Baumwipfelpfade und in Booten auf grün überwucherten Flüssen konnte sich jeder Besucher wie auf Expedition im Regenwald fühlen. Ähnlich sehenswert waren das „Pongoland“ (die Heimat der Menschenaffen) und die weitläufige „Savanne“, in der sich Zebras, Antilopen und Strauße sehen ließen – fast wie in freier Wildbahn. Die Giraffen hatten es allerdings vorgezogen, „drinnen“ zu bleiben…
Im Leipziger Zoo gibt es nur noch wenige Elemente, die an die klassischen Tiergärten anderer Städte erinnern. Stück um Stück soll ein „Zoo der Zukunft“ verwirklicht werden. Zu diesem Zweck wird in immer mehr Bereichen versucht, den Tieren einen naturnahen Lebensraum zu bieten – bei einer sicherlich begrenzten Anzahl verschiedener Tierarten und unter der Gefahr, dass nicht alle Tiere jederzeit den Blicken der Besucher zugänglich sind. Aber dass dieses Konzept aufgeht, sieht man am entspannten und naturnahen Verhalten der diversen Wildtiere. Für den Besucher ist es fast so, als würde er sie in ihrem angestammten Umfeld erleben.
So kehrten die Teilnehmer dieser interessanten Fahrt mit vielen angenehmen Eindrücken abends nach Zeil zurück, wo noch ein Teil der Reisegruppe den Tag bei einem gemütlichen Beisammensein in der „Sennhütte“ ausklingen ließ.
Zum Glühweinfest am Dreikönigstag waren immerhin 26 Mitglieder anwesend, und allen hat es sehr gut gefallen. Das sieht man auch daran, dass 14 Liter Glühwein, der in einem Kessel über offenem Feuer gewärmt worden war, konsumiert wurden. Nicht nur der Glühwein heizte den "Grabengärtlern" ein, sondern auch der vom Verein neu beschaffte Heizpilz. Gegen einen geringen Unkostenbeitrag konnte man auch seinen Appetit mit köstlichen Wienerwürstchen und Griebenschmalzbroten stillen. Zur Überraschung gab es außerdem schon wochenlang in Mandellikör eingelegte Trockenpflaumen, mit einem Schuss Sahne, kostenlos dazu. Eine echte Gaumenfreude!
Bei der Ausschusssitzung des Vereins am 20. November wurden zahlreiche Themen bearbeitet und Beschlüsse gefasst. So sollen beispielsweise für die Käppele-Aussichtsplattform vom Verein ein Aschenbecher mit integriertem Abfalleimer besorgt und montiert werden. Vielleicht werden dann weniger Kippen und Papier auf der Plattform herum liegen. Weiterhin werden zwischen die Serpentinen des Plattformzugangs drei bis vier Weinstöcke gepflanzt, um das Abkürzen über den Rasen zu unterbinden. Beides soll im kommenden Frühjahr stattfinden und Winzer Roger Nüßlein aus Zeil hat schon seine Hilfe beim Pflanzen zugesagt. Ausschussmitglied Günter Brech spendet dabei die Weinstöcke! Desweiteren wird vom Verein noch ein sogenannter Heizpilz besorgt, der dann bei Veranstaltungen in unserer Halle, zusammen mit dem bereits vorhandenen Heizofen, für genügend Wärme sorgen soll.
Am Dreikönigtag (06.01.2012) wird an unserer Halle ein Glühweinfest organisiert, zu dem jetzt schon alle Mitglieder recht herzlich eingeladen werden.
Die erste Mitgliederversammlung mit Neuwahlen folgt dann am Sonntag, den 12.02.2012, im Schützenzimmer der Brauereigaststätte Göller. Jedes Mitglied erhält dabei einen Essensbon im Werte von 8,- Euro.
Im Vorgriff auf die Neuwahlen konnte Vorstand Günter Schuster die meisten der derzeitigen Vorstands- bzw. Ausschussmitglieder zur Wiederwahl für die Vereinsjahre 2012/13 gewinnen. Es kann aber zu kleinen Änderungen kommen (stellvertretender Vorstand, Kassier, Medienvertreter).
Für das kommende Vereinsjahr wurde weiterhin beschlossen, wieder eine Maiwanderung, einen Zweitagesausflug (Köln – Bonn - Aachen am 23./24.06.), die Teilnahme am Zeiler Weinfest und eine auswärtige Herbstwanderung durchzuführen. Außerdem soll das Vereinsprogramm noch durch einen oder zwei weitere Tagesausflüge abgerundet werden.
Näheres zu den einzelnen Vereinsveranstaltungen wird wie immer hier im Internet und im Zeiler Wochenblatt bekanntgegeben.
Als Höhepunkt des diesjährigen Zweitagesausfluges des BV Grabengärten vom 14./15. August entpuppte sich das sog. Hundertwasserhaus am zweiten Tag des Ausfluges.
Unübersehbar reiht sich das letzte von Künstler Friedensreich Hundertwasser geplante Bauwerk in das Ensemble von barocken Fassadenbau und modernen Design am Breiten Weg, der Haupteinkaufsstrasse der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt ein. Die Grüne Zitadelle von Magdeburg faszinierte die Grabengärtler mit ihrer außergewöhnlichen, farbenfrohen Fassade, den über 900 verschiedenen Fenstern, Goldkugeln und duftenden Blumenwiesen auf den Dächern.
Wegen der großen Reisegruppe konnten bei einer in zwei Gruppen aufgeteilten Führung u. a. eine der 58 Wohnungen im Bau bestaunt werden. Da der Künstler bekanntermaßen kein Freund von rechten Winkeln war, musste man sich an abgerundete Kanten und Ecken, schiefe Zimmeraufteilungen, Säulen mitten im Raum und gar echten gepflanzten Bäume auf den Balkonen gewöhnen. Übrigens darf kein Mieter etwas an der Raumaufteilung den Bäumen u.s.w. ändern, ohne vorherige Genehmigung der Hinterlassenschaftsverwaltung des Künstlers in Wien!
Nach dieser außergewöhnlichen Führung konnten sich die Reiseteilnehmer auf eigene Faust der Stadt annehmen und das Gesehene auf sich einwirken lassen.
Außergewöhnlich am diesjährigen Ausflug war nicht nur das Gesehene, sondern auch der Termin am Sonntag und Montag, bedingt durch den Feiertag in Bayern.
So trafen sich am 14. August eine große Gruppe (47 Teilnehmer) zeitig in der Früh am Tuchanger, um mit einem sehr modernen Reisebus der Firma Bengel, Wonfurt die Reise anzugehen. Nach einer Frühstückspause, bei der man sich mit Kaffee, frischen Salzstangen und unseren vom Weinfest her bekannten Pfefferbeißern stärken konnte, erreichte man nach ca. 5 Stunden das Reiseziel Magdeburg.
Zuerst begab man sich in den Elbauenpark, welcher im Jahr 2007 zu einem der 10 schönsten Parks Deutschlands gewählt wurde. Zuerst verschaffte man sich bei einer Panoramafahrt, teilweise hoch über dem ca. 90 ha großen Park, einen ersten Eindruck vom weitläufigen Gelände. Die Hauptattraktion auf dem Gelände ist der mit rund 70 mtr. höchste Holzturm der Welt. Der sog. "Jahrtausendturm" erzählt im Inneren in 6 Ebenen über 6000 Jahre Wissenschafts- und Technikgeschichte der Menschheit. Über die Frühgeschichte bis zur Antike, über das Mittelalter bis hin zur heutigen Zeit wird mit über 250 Exponaten die Geschichte der Menschheit anschaulich dargestellt.
Leider hatte der Wettergott an diesen Tag kein Einsehen mit den Ausflüglern und so wurden die meisten Grabengärtler auf dem Weg zurück zum wartenden Bus recht nass. So musste nun auch das vorgesehe Tagesprogramm kurzfristig umgestellt werden. Nachdem ein Stadtführer im trockenen Bus den Magdeburger Dom ausführlich erklärt hatte, konnte die Reisegruppe dann selbst den von Kaiser Otto I. im Auftrag gegebene Bauwerk erkunden. Die geplante Stadtführung zu Fuß musste dann wegen des anhaltenden Regens recht kurz gehalten werden. Im Bus wurden dann die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt mit entsprechenden Hinweisen des Stadtführers angefahren. So u. a. das Domviertel, das zum Kunstmuseum umgewandelte Kloster "Zu Unseren Lieben Frauen", den Fürstenwall, den Herrenkrug- und Rotehornpark, das MDR-Funkhaus, den Wissenschaftshafen u. a. interessante Bauwerke. Nach der Busfahrt ging es dann zum im Zentrum gelegenen Hotel um die Zimmer zu beziehen. Am Abend konnte dann der aufkommende Hunger und Durst in einem original böhmischen Lokal bei verschiedenen Bier- und Essensspezialitäten gestillt werden.
Am kommenden Tag, der witterungsmäßig nichts zu wünschen übrig ließ, konnte dann neben dem schon erwähnten Hundertwasserhaus noch die längste (überflüssigste?) Kanalbrücke der Welt bestaunt werden. Mit über 900 Metern Gesamtlänge führt die als Jahrhundertbauwerk geltende Stahlbrücke den Mittellandkanal über die Elbe. Das als "Wasserstraßenkreuz Magdeburg" bekannte technische Bauwerk besteht eigentlich aus drei einzelnen Bauten. Das alte, nur noch für kleinere Schiffe und Boote verwendete Schiffshebewerk Magdeburg-Rothensee (eine Hebung kostet hier um 3,50 €!), die hochmoderne Sparschleuse Rothensee (Kosten pro Hebung ca. 300,00 €) und die Trogbrücke selbst.
Nach soviel alter und neuer Geschichte begaben sich dann, nach einer weiteren kleinen Brotzeit, die Ausflügler wieder auf dem Nachhauseweg, um schließlich bei Himmelkron nochmals ein Abendessen einzunehmen. Der Organisator der Reise, Schönmann K., möchte sich auf diesem Weg nochmals bei allen Teilnehmern für ihr pünktliches Erscheinen bedanken und hofft schon auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.
Übrigens nicht vergessen: Am 11.09. findet wieder unsere diesjährige Auswärtswanderung statt. Näheres hierzu und gleichzeitig tel. Anmeldung unter 09524/7826.
Und hier - nachgereicht - noch einige Bilder unseres Neumitglieds Edgar Popp:
Die Vorbereitungen für das diesjährige Zeiler Altstadt-Weinfest sind im vollen Gange. In der zweiten Mitgliederversammlung des laufenden Jahres wurden wie üblich die Aufgaben verteilt und das Organisatorische besprochen. So wurde beschlossen, heuer eine neue Delikatesse am BVG-Weinfeststand (Ecke Brauhausgasse) anzubieten: "Zeiler Dreierlei". Dabei handelt es sich um 3 Sorten angemachten Käse (nach Spezialrezept), der zusammen mit Brot oder Laugenstangen gereicht wird. Der berühmte "Gerupfte", aber auch die Currywurst und die Pommes frites - und all die anderen bekannten Köstlichkeiten - sind selbstverständlich weiterhin im Programm. Die Preise müssen bei einzelnen Gerichten heuer geringfügig nach oben angespasst werden, bewegen sich aber immer noch auf einem sehr moderaten Niveau!
Unser diesjähriges Ausflugsziel überrascht ... als Stadt Kaiser Ottos des Großen, als eine Stadt mit Geschichte von Weltbedeutung. Mit einer einzigartigen Architekturvielfalt von Romanik bis Hundertwasser. Durch modernen vielfältigen Shoppingspaß und großzügige Parkanlagen. Wir werden dies alles durch verschiedene Führungen kennenlernen und haben auch noch genügend Zeit, Magdeburg auf eigene Faust zu erkunden.
| Sonntag, 14.08.2011: | |
| 5.30 Uhr | Abreise in Zeil (Tuchanger). Unterwegs wird eine Pause zum Stärken eingelegt |
| ca. 11 Uhr | Ankunft in Magdeburg |
| ca. 11 - 14 Uhr | Elbauenpark / Jahrtausendturm. Der Elbauenpark wurde 2007 zu einem der schönsten Parks Deutschlands gekürt. Der Jahrtausendturm, der höchste Holzturm der Welt, erzählt 6.000 Jahre Geschichte der Menschheit. |
| 14.30 - 15.30 Uhr | Stadtrundfahrt mit dem Bus, einschließl. stadtkundiger Führung. Diese Tour führt uns zu den schönsten touristischen Punkten der Stadt. |
| 15.30 - 16.30 Uhr | Domviertel-Stadtführung zu Fuß |
| Zimmerbelegung | |
| Zeit zur freien Verfügung | |
| 19 Uhr | Wir treffen uns am Hotel zu einem kurzen Spaziergang, um ein gemeinsames Abendessen in den "Prager Bierstuben" einzunehmen. |
| Montag, 15.08.2011 (Mariä Himmelfahrt) | |
| 7 - 9 Uhr | Frühstück, anschl. verstauen wir unsere Koffer wieder im Bus |
| 9.30 - 10.30 Uhr | Führung "Grüne Zitadelle" / Das Hundertwasserhaus: Das letzte Bauwerk von Friedensreich Hundertwasser fasziniert mit einer außergewöhnlich farbenfrohen Fassade, über 900 verschiedenen Fenstern, Goldkugeln und Blumenwiesen auf dem Dach und Bäumen in den Zimmer! |
| Zeit zur freien Verfügung (Shoppingbummel) | |
| 13 Uhr | Abfahrt vom Hotel zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg |
| 13.30-15.30 Uhr | Besichtigung mit Führung des Wasserstraßenkreuzes: Ein gigantisches "Autobahnkreuz" - jedoch für Schiffe! Die längste Kanalbrücke der Welte (918 m) verbindet, über die Elbe hinweg, den Mitelland und den Elbe-Havel-Kanal miteinander. |
| Ca. 15.30 Uhr | Rückreise mit Zwischenstopp in Heimatnähe |
| Ca. 22 Uhr | Ankunft in Zeil |
| Kosten |
Mitglieder im DZ: 90 € p.P. / Nichtmitglieder im DZ: 100 € p.P. Mitglieder im EZ: 110 € / Nichtmitglieder im EZ: 120 € Jugendliche bis einschl. 14 Jahre im DZ der Eltern: 55 € |
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Im Preis enthalten: Fahrt im modernen Reisebus, kleiner Frühstückssnack, sämtliche Führungen und eine Übernachtung mit Frühstück im Intercity-Hotel. Anmeldungen möglich bis spätestens 10. Juli 2011 |
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Zur Einstimmung auf unseren Ausflug und als Motivation für eine Teilnahme hier ein paar typische Ansichten Magdeburgs:
Die Vorstandschaft des BV Grabengärten möchte an seine am Sonntag den 10.07. um 16.00 Uhr an der Unterstellhalle stattfindende 2. Mitgliederversammlung erinnern. Neben kurzen Rückblicken auf das abgelaufene und das kommende halbe Vereinsjahr durch den Vorstand steht vor allem die Einteilung zur freiwilligen Hilfe beim kommenden Zeiler Weinfest auf dem Programm. Da auch unser Verein - wie so mancher andere in der Stadt - immer mehr Probleme bekommt, diese Helfer zu finden, wurde vorgeschlagen, dieses Jahr KEINE belegten Brote mehr anzubieten, sondern es gibt dafür das sog. "Zeiler Dreierlei" mit Laugengebäck. Dies soll bewirken, dass sich der Arbeitsaufwand verringert und dadurch weniger Personal im Verkaufsstand benötigt wird. Es wäre schön, wenn sich wieder möglichst viele Mitglieder zum Helfen eintragen, um die Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Die Vorstandschaft bittet daher um zahlreiches und pünktliches Erscheinen.
Die Organisatoren der MAGDEBURG-Fahrt bitten alle gemeldeten Teilnehmer (Bus ist voll besetzt) den Fahrtpreis bis spät. 10. Juli auf das bekannte Konto zu überweisen. Bei Nachfragen Tel. 7939 (ab 17.00 Uhr)

Der Bürgerverein Grabengärten lädt alle interessierten Mitglieder zum diesjährigen Vereinssommerfest am Samstag, dem 25. Juni an der Unterstellhalle ein. Beginn ist um 18 Uhr. Die Organisatoren haben sich für dieses Jahr wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Das Thema "Feiern am Feuer" verrät schon einiges, aber eben noch nicht alles. Alle Anwesenden werden sicherlich ihr Kommen nicht bereuen! Es ist jedoch dringend notwendig, sich bis spätestens 19. Juni unter Telefon Nr. 7826 (Kühl) verlässlich anzumelden. Für den Abend sind wieder Teller, Besteck und Gläser selbst mitzubringen, außerdem wird ein kleiner Unkostenbeitrag fürs Essen vor Ort erhoben.
Freiwillige Aufbauhelfer für den Samstagvormittag können sich ebenfalls noch telefonisch anmelden.
Weiteres wird hier im Internet, in den beiden Vereinskästen und in den kommenden "Zeiler Nachrichten" bekanntgegeben.
Am Sonntag dem 29.Mai 2011 ab 16.30 Uhr zeigt uns Familie Schuster an der Vereinsunterstellhalle Videos und Bilder von ihrem Thailand-Urlaub. Dabei kommt wieder unser neuer Beamer mit der großen Leinwand zum Einsatz.
Alle interessierten Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen. Es wird ein Fässchen Bier angesteckt und der Grill angeschürt.

Am vergangenen Sonntag fanden sich - trotz urlaubs- und krankheitsbedingter Absagen - immerhin noch 31 Mitglieder zur ersten Mitgliederversammlung im ehemaligen Schützenzimmer der Brauerei Göller zusammen. Nach Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder wurde seitens der Vorstandschaft ein Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2010 geworfen. So ließ Vorstand Günter Schuster die einzelnen Vereinsveranstaltungen, wie z.B. die Neuwahlen, die Maiwanderung, den herrlichen Zweitagesausflug in die Pfalz und v.a. den Bau der Aussichtplattform am Käppele Revue passieren. Er bedankte sich nochmals herzlich bei den Helfern und Mitgliedern, die durch ihren Einsatz den einmaligen Zusammenhalt innerhalb des Vereins demonstriert hatten. Sehr gut besucht war der Kommersabend anlässlich des 50-jährigen Jubiläums.
Nachdem unsere Schriftführerin E. Kühl von zwei Mitgliederversammlungen und mehreren Ausschusssitzungen im vergangenen Jahr berichtet hatte, konnte unsere Kassiererin M. Vogler einen äußerst positiven Kassenbestand vorlegen, da u. a. die Teilnahme am Altstadtweinfest trotz der ungünstigen Witterung wieder ein voller Erfolg wurde - dank des erhöhten Einsatzes aller Helfer. Die Kassenrevisoren G. Seifert und G. Brech konnten eine einwandfreie Kassenführung bestätigen. Nach dem Rückblick ging Vorstand G. Schuster auch auf die bereits beschlossenen diesjährigen Vereinstermine ein, u. a. auf die Frühjahrswanderung rund um den Zeilberg, den traditionellen Wandertag am 1. Mai, das Sommerfest an der Vereinsunterstellhalle und die Teilname am Zeiler Weinfest. Pressewart Karlheinz Schönmann warb dann in Wort und Bild für den diesjährigen Zweitagesausflug, der die
Grabengärtler in Sachsen-Anhalts "grüne" Landeshauptstadt Magdeburg führen wird. Es wird hierbei zu äußerst günstigen Preisen ein interessantes und attraktives Programm geboten. Anmeldungen (bis spät. 10.Juli) und Auskünfte unter Tel. 7939.
Anschließend wurde mittels des neu angeschafften Beamers und der neuen großen Leinwand die Vereins-Homepage von unserem Medienbeauftragten Hans Brech vorgestellt. Da die Homepage nicht nur die neuesten Nachrichten aus dem Vereinsleben bringen soll, sondern auch als Archiv für die gesamte Vereinsgeschichte gedacht ist, waren wochenlange Vorarbeiten nötig, um im Februar 2010 mit unserem Auftritt ans Netz gehen zu können. Seitdem wurde die Seite von fast 5000 Besuchern weltweit aufgesucht! Für unsere auswärtigen Mitglieder, welche kaum Möglichkeiten haben, sich über das neueste Vereinsgeschehen zu informieren, ist die Homepage ein ideales Medium. Und da Bilder oft mehr als viele Worte sagen, liegt auch hier ein Schwerpunkt unseres Auftritts. Im Moment zeigt die Homepage auf rund 75 Seiten mehr als 1000 Fotos! Für die Repräsentation des Bürgerverein Grabengärten im Zeiler Gemeinde- und Vereinsleben ist die Homepage ein wichtiger Faktor. So konnten alle Interessierten während des Baus der Aussichtsplattform sich über den Baufortschritt jederzeit auf dem Laufenden halten. Zahlreiche Fotos und Dokumente aus der Frühzeit rufen so manche Erinnerung wach , und die aktuellen Ereignisse können voraussichtlich noch in vielen Jahren abgerufen werden. Unsere Internetseite ist neben den Vereinskästen und der Presse eine weitere Möglichkeit, sich jederzeit über das Vereinsleben zu informieren. Zum Schluss seiner Ausführungen wurde H. Brech mit viel Beifall bedbedacht. Anschließend gab es noch eine bebilderte Rückschau auf das Jahr 2010. Mit einem gemütlichen Zusammensein klang der gelungene Abend aus.
Bei der Ausschusssitzung, die am 4. Februar 2011 in der Eisenbahngaststätte stattfand, wurde der vorläufige Terminkalender für 2011 diskutiert. Unter anderem ist beschlossen worden, die diesjährige Mitgliederversammlung am 20. März in der Gaststätte Göller abzuhalten. Dabei soll auch der Internetauftritt des Vereins vorgestellt werden, verbunden mit einer bebilderten Rückschau auf das ereignisreiche Jubiläumsjahr 2010. Um in Zukunft regelmäßig solche Multimediavorträge abhalten zu können (Filme, Fotos usw.) soll ein Beamer angeschafft werden.
Nachdem man im letzten Jahr wegen den Arbeiten an der Aussichtsplattform auf das Sommerfest verzichtet hatte, soll dieses heuer wieder stattfinden.
Der genaue Terminkalender wird demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.
